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Baubiologie - auf den Punkt gebracht

  •  Augenmerk der Baustoffindustrie: Wachstum, Wirtschaftlichkeit und Optimierung der Fertigungsmethoden und Verarbeitungsfähigkeit. Kunde der Baustoffindustrie ist der Verarbeitung, nicht der Bewohner.

  • In den 60er und  70er Jahren wurden viele Schadstoffe verbaut. Aber heute nicht mehr, oder? Leider doch. Teilweise unter einem anderen Namen oder mit anderen Inhaltsstoffen, deren Auswirkung ebenfalls in der Kritik stehen. Stärker als je zuvor ist das Thema Schadstoffe im Innenraum für die Bewohner ein Thema. Die Häuser werden aus energetischen Gründen Luftdicht saniert - eine natürliche Lüftung über Fugen findet nicht mehr statt. Sollte keine automatische Lüftung für einen Luftaustausch sorgen und eine manuelle Lüftung unzureichend stattfinde, sammeln sich Schadstoffe im Innenraum an.
     

  • Warum werden chemisch veredelte Baustoffe von vielen Handwerkern verarbeitet und empfohlen? Sie lassen sich unabhängig von Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Bauteilfeuchte gleichmäßig verarbeiten. Das Ergebnis lässt sich sehen - Verarbeiter und Kunden sind zufrieden.
     

  • Für weniger als 1% der in der Baustoffindustrie eingesetzten Chemikalien liegt eine Risikobewertung vor.
     

  • Weitgehend unerforscht ist das Zusammenwirkung verschiedener Chemikalien

  • Eine Volldeklaration der Produkte ist selten zu bekommen
     

  • schädliche Einflüsse auf die Bewohner sind schwierig nachzuweisen. Je nach Schadstoff und Dosierung führt die Einwirkung auf den menschlichen Organismus erst nach Jahren oder Jahrzehnten zu Krankheitssymptomen. Einen Zusammenhang herzustellen ist daher schwierig. Bei Asbest dauerte es ca. 70 Jahre...
     

  • Nachhaltigkeit - Primärenergieverbrauch zur Herstellung der Baumaterialien, Lebensdauer der Konstruktionen, Wiederverwertbarkeit der Materialien. Für einige Bauherren stehen diese Aspekte recht weit unten auf der Prioritätenliste. Jedoch sollte man bedenken, dass neben Umweltaspekten und Einflüsse auf die eigenen Gesundheit auch die Wertminderung beim Verkauf und hohe Entsorgungskosten auf den Bauherrn oder die eigenen Kinder zukommen.
     

  • Das Budget ist begrenzt - Baubiologisch Bauen teuer! - Ja und Nein. Es stimmt, dass viele baubiologische Produkte teurer sind als konventionelle. Dies liegt u.a. daran, dass die Masse der baubiologischen Produkte wesentlich geringer ist als die der konventionellen. Auch die Verarbeitung ist bei einigen Produkten zeitaufwendiger (mehrfacher Auftrag, Trocknungszeiten etc.). Jedoch lassen sich durch eine gezielte Planung Kosten an anderer Stelle einsparen.

  • Vorteile einer baubiologischen Ausführung gegenüber einer Konventionellen:

  •        Keine schädlichen Ausdünstungen

  •        Besseres Raumklima durch hygroskopische (feuchteregulierende) Materialien

  •        Reduktion von Heizkosten und Staubpartikeln in der Raumluft durch Heizungssysteme, die mit Strahlungswärme arbeiten

  •        Der Bewohner steht im Mittelpunkt der Planung

  •        recyclingfähigkeit der Baustoffe

  •        Reduktion oder Vermeidung aller Einflüsse, die sich negativ aus den menschlichen Organismus auswirken können (Schadstoffe, Schimmel,

  •        Elektrosmog, Radon etc....)

  •        Der Schlafplatz dient als Regenerationsbereich. Wichtige Reperatur,- und Regenerationsprozesse finden im Körper während des Schlafens          statt. Daher ist die Gestaltung des Schlafplatzes nach baubiologischen Kriterien die beste Lebensversicherung für den Menschen.

" Ökologisches Baustoff-Lexikon: Bauprodukte, Chemikalien, Schadstoffe, Ökologie und Innenraum!" von Zwiener und Mötzel.

Jeder kann einen gesunden Lebensraum für sich und seine Kinder schaffen.

Kontakt:

Architektin Anja Höller-Steimle, 28205 Bremen

Tel 0152-53917503

Mail info@natuerlich-anders-planen.de

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